Die Macht der Worte

Das geschriebene Wort hat seit jeher eine unglaubliche Macht. Große Autoren haben seit Menschengedenken zur richtigen Zeit die richtigen Worte gefunden, um damit beim Leser Emotionen auszulösen und ihn sogar zum Handeln zu verleiten. Jedoch hat sich die Literatur über die vergangenen Jahrhunderte oft verändert. Grund dafür waren die Einflüsse der jeweiligen Zeiten, die heute literarische Epochen genannt werden. Obwohl es eine allgemein bekannte Aufteilung gibt, sind verschiedene Autoren in unterschiedlichen Literaturepochen zu finden. Literarische Werke aus den gleichen Epochen ähneln sich häufig im Stil. Zudem konkurrieren die einzelnen Literaturepochen miteinander und können mehr als einen Zeitabschnitt beinhalten.

Mittelalter

Das Mittelalter war stark von der Kirche geprägt. Das religiöse Weltbild reichte bis ins Spätmittelalter. Dann begann die Macht der Könige zu sinken. In der Literatur und in der Weltanschauung spielten Missionierung und Christianisierung eine große Rolle.

Humanismus und Renaissance

Etwa um 1470 veränderte sich das Weltbild der Menschheit. Hier gab es neue astronomische Einsichten und Erfindungen, die den Menschen ein komplett neues Weltbild offerierten. Die Bibel wurde übersetzt und dank Gutenberg war der Buchdruck schon weit fortgeschritten.

Reformation und Barock

Zu dieser Zeit schlug Martin Luther seine 95 Thesen an die Kirchentür zu Wittenberg. Dies war auch eine Erlösung für die Literatur. Die Werte in der Gesellschaft veränderten sich und somit auch die geschriebenen Bücher.

Aufklärung und Empfindsamkeit / Sturm und Drang

In der Aufklärungs- und Empfindsamkeit-Zeit kam es durch das luxuriöse Leben der Fürsten auf Kosten des Volkes zu Unruhen. Diese Themen wurden auch in der Literatur behandelt. Ebenso war die Sturm- und Drangepoche eine Protestbewegung gegen die Maßlosigkeit des Fürstentums. Dies griffen auch bekannte Autoren auf.

Weimarer Klassik/Romantik und Biedermeier

Die Literatur erlebte hier eine starke Wendung. Es wurde Reformen herbeigeführt wie die Bauernbefreiung und zum Bildungswesen.

In der Romantik- und Biedermeierzeit galt Literatur auch zur Unterhaltung und nicht nur dazu, Wissen zu erlangen.

Naturalismus, Impressionismus und Moderne

In diesen Zeiten machte die Wissenschaft enorme Fortschritte. Diese fanden sich in der Literatur dieser Epochen wieder.

Literatur nach der Wende

Autoren schrieben völlig frei über alles, was sie berührte und was sie dachten. Ohne Zensur wurde ermöglicht, Gedanken und Empfindungen besser und aussagekräftiger schreiben. Dies war eine Befreiung für die Literatur und viele Autoren. Literatur nach der Wende gab Einblicke in die Vergangenheit. Sie erzählte von Privatem sowie sozialen und politischen Schwächen.

Die Macht der Worte

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